Bolivien



Allgemeine Informationen

  • Hauptstadt: Sucre
  • Int. Kennzeichen: BO
  • Sprache: Spanisch
  • Fremdsprachen: Englisch
  • Währung: 1 Boliviano (BOB)  = 100 Centavos
  • Zeitunterschied zu MEZ: -5 h
  • Elektrischer Strom:     In La Paz 1110 Volt, 50 Hertz, außerhalb durchgehend 220 Volt,
  • 50 Hertz; amerikanische Steckerformen  (Zwischenstecker erforderlich)

       

Der Freiheitskämpfer Simón Bolívar befreite das Land 1825 von den spanischen Eroberern, nach ihm erhielt das Land seinen Namen. Er wurde auch der erst Präsident der neu gebildeten Republik Bolivien. Seit 2009 lautet der Staatsname offiziell „Estado Plurinacional de Bolivia“ – Multinationaler Staat Bolivien.
Während es in Gran Chaco heiß und tocken ist, trifft der Bolivien-Reisende auf der  weiten Hochebene des Altiplano auf ein ganz anderes Klima. Die Lamas, geschützt durch ihr dichtes, wolliges Fell, sind in großen Herden auf dem kalten und windigen Plateau unterwegs. Wer diesen Teil des südamerikanischen Landes erkunden möchte, ist gut beraten, sich mit wattierten Daunenjacken oder ähnlich warmer Kleidung auszustatten. Eventuelles Schlechtwetter macht die großartige Landschaft jedoch schnell wieder wett. Inmitten des beinahe menschenleeren Altiplano erstreckt sich der riesige Titicacasee. Mit dem Boot erreicht man schnell das andere Ufer. Schwindelfreie, geübte Bergsteiger können an den herausfordernden Gipfel der bolivianischen Anden ihr Können unter Beweis stellen. .

Eine Überraschung ganz anderer Art wartet in den tropischen Regenwaldgebieten Amazoniens auf abenteuerlustige Urlauber. In dem schwül-warmen Klima gedeihen interessante, fremdartige Blumen, Bäume und Schlingpflanzen. Man trifft auch auf  faszinierende farbenfrohe Vögel, Reptilien und Säugetiere: Kolibris und Pfeilgiftfrösche, Faultiere und gigantische Schlangen wie die berühmt-berüchtigte Anakonda leben hier gut getarnt zwischen Mangroven und Lianen im bolivianischen Dschungel

   

Neben so viel landschaftlicher Schönheit darf aber nicht auf die Städte des Landes vergessen werden: Das Stadtbild von La Paz und der Hauptstadt Sucre prägen bis heute prachtvolle koloniale Bauwerke. Potosí war einst wegen des reichen Silbervorkommens die wohlhabendste Stadt weit und breit. Die üppig verzierten Fassaden der repräsentativen Bauten beeindrucken noch immer die Besucher. Ganz andere Bauwerke machen den Charme von Tiahuanaco, etwa 20 Kilometer vom Titicacasee entfernt, aus: Das geheimnisvolle Sonnentor, einst mystischer Kultgegenstand, und der gigantische steinerne "Mönch", El Fraile genannt, sind deutliche Spuren einer uralten Kultur, die noch vor den berühmten Inka die Weiten Boliviens bevölkerten. ©Traveltainment
 
 
Einreise und Ausreise
Visumpflicht: Nein
Reisedokumente: Reisepass
Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
 
Feiertage Quelle: www.tourismus.de

  • 1. Januar:  Neujahr
  • 2. Februar:  Festmahl zu Ehren der Jungfrau von Candelaria
  • Freitag vor Ostern: Karfreitag
  • 60 Tage nach Ostern: Fronleichnam
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 21. Juni: Willkakuti (Neujahr der Ureinwohner)
  • 2. August: Tag der Agrarreform
  • 6. August: Unabhängigkeitstag
  • 1. November: Allerheiligen
  • 25. Dezember: Weihnachten



Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Am Flughafen ist – auch bei Inlandsflügen – eine Flughafensteuer zu entrichten, sofern sie nicht bereits im Ticket inkludiert ist.
Für Minderjährige unter 18 Jahren sieht das bolivianische Gesetz eine Ausreiseerlaubnis (permiso de salida) des nicht mitreisenden Elternteils vor. Im Ausland kann diese vom zuständigen bolivianischen Konsulat ausgestellt werden. Das Schreiben sollte folgende Informationen enthalten: Persönliche Daten der Eltern und des Minderjährigen, Adresse, Reisepasskopie von beiden Elternteilen und des Minderjährigen, Reisedaten.
Es wird empfohlen, sich vor der Reise auch beim zuständigen bolivianischen Konsulat zu informieren.

Einfuhr und Ausfuhr
Für die Ein- und Ausfuhr von Valuten zwischen 50.000 und 500.000 US-Dollar oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung ist die vorherige Genehmigung der bolivianischen Zentralbank erforderlich. Die Mitnahme von Kreditkarten sowie von US-Dollar oder Euro in bar, die problemlos in den Wechselstuben in die Landeswährung umgetauscht werden können, wird empfohlen. Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden, bei der Einfuhr von Medikamenten, Lebensmitteln oder Pflanzen bestehen Beschränkungen.
Landes- und Fremdwährung darf in unbeschränkter Höhe ausgeführt werden. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie archäologischen Funden ist jedoch verboten. Ebenso bestehen Ausfuhrbeschränkungen hinsichtlich wildlebender Pflanzen oder Tiere sowie deren Verarbeitungsprodukte.
Die Einfuhr von Kokaprodukten (selbst unbearbeiteter Kokablätter) nach Österreich ist verboten.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Verkehr und Klima
Das Land ist verkehrsmäßig wenig erschlossen. Viele „Straßen“ sind nicht mehr als Schotter- oder Sandpisten, die dann während der Regenzeit aufgrund von Erdrutschen unterbrochen oder nicht mehr passierbar sind. Von Nachtfahrten wird abgeraten.
Öffentliche Verkehrsverbindungen verfügen über ein ausgebautes Netz von Busverbindungen auch in benachbarte Länder. Von Überlandfahrten mit PKW oder Bus bei Dunkelheit wird jedoch abgeraten, da die Straßen oft in einem schlechten Zustand sind und Busse häufig  mit unzureichender Beleuchtung fahren. Es kommt oft zu schweren, manchmal tödlichen Busunglücken. Es wird dringend angeraten, nur erfahrene und empfohlene Busunternehmen bzw. offizielle Reisebüros zu benützen.
Der Flugverkehr wird gelegentlich durch die kurzfristige Streichung von Flügen und durch erhebliche Verspätungen beeinträchtigt. Für Autofahrten ist ein internationaler Führerschein vorgeschrieben.
In Bolivien gibt es keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Das Klima variiert zudem je nach Höhenlage. Im Hochland herrscht von Mai bis November Trockenzeit. In dieser Zeit sind die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht besonders groß. Mit häufigen und starken Regenfällen ist zwischen Dezember und März zu rechnen. In diesen Monaten kommt es vermehrt zu Überschwemmungen, vor allem im Osten und Norden des Landes. Im Tiefland herrscht  vorwiegend tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Regenzeit dauert von Dezember bis Mai.
 

 

 

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Cecilia Baldivieso de Witzany
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